Einsatzreicher Freitag 15.05.2026

Eine Einsatzserie von sechs Alarmierung mit teils schwerwiegenderen Einsatzstichworten forderte allen voran die Feuerwehrkräfte der Abteilung Ständige Wache der Feuerwehr Bayreuth am Freitag, den 15.05.2026. Glücklicherweise ging eine Vielzahl hiervon glimpflich aus.

Der Tag startete um 08:11 Uhr mit einer kleinen technischen Hilfeleistung auf dem Gelände der Universität Bayreuth, auf welchem eine verletzte Ente gemeldet wurde. Für die Besatzung des Kleinalarmfahrzeugs war jedoch kein weiteres Eingreifen notwendig, da das Tier bei Eintreffen der Einsatzkräfte selbstständig davonflog.

Rund sieben Stunden später erfolgte um 15:38 Uhr eine weitere Alarmierung. Diese führte die Einsatzkräfte der Abteilung Ständige Wache sowie Innere Stadt zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Objekt am Nordring. Nach einer Erkundung der betroffenden Räumlichkeiten konnte eine Rauchentwicklung ausgeschlossen werden, vermutlich löste Wasserdampf den Alarm aus. Nach kurzer Zeit rückten die Einsatzkräfte wieder ein.

Der dritte Einsatz des Tages lies nicht lange auf sich warten. In der Neckarstraße am Roten Hügel wurde um 16:11 Uhr ein piepsender Rauchwarnmelder zusammen mit Brandgeruch in einem Wohnhaus gemeldet. An der Einsatzstelle konnte die betroffene Wohnung dank eines Schlüssels, über welchen eine Nachbarin verfügte, glücklicherweise direkt betreten werden. Der Angriffstrupp stellte schnell fest, dass sich keine Person in der Wohnung befand. Im Bereich der Küche wurde ein Kleinstbrand vorgefunden, dieser erforderte zum Glück nur minimale Löscharbeiten. Abschließend wurde die leicht verrauchte Küche mittels Überdrucklüfter entlüftet. Gemeinsam mit der Abteilung Ständige Wache waren die Abteilungen Altstadt und Meyernberg im Einsatz.

Der Alarm des wohl größten Einsatzes des Tages ging um 18:06 Uhr in der Integrierten Leitstelle Bayreuth/Kulmbach ein. Dieser führte zehn Kameraden der Abteilung Ständige Wache zusammen mit der Feuerwehr Trockau in den Bayreuther Landkreis auf die Autobahn A9 in Fahrtrichtung Süd. Dort ereignete sich ein Verkehrsunfall mit zwei PKWs. Da die Trockauer Kräfte auf ihrer Anfahrt einen weiteren Verkehrsunfall entdeckten, teilten sich die Einheiten nach gegenseitiger Absprache auf. Außerdem wurden weiteren Feuerwehren, u.a. der Löschzug Süd der Feuerwehr Bayreuth, zur Unterstützung bei der Abarbeitung der Einsatzstellen alarmiert.
Die Bayreuther Kräfte unterstützten den Rettungsdienst bei der Patientenversorgung. Zur Landung eines Rettungshubschraubers war eine zwischenzeitliche Vollsperrung der Fahrbahn erforderlich. Während der circa 90-minütigen Einsatzdauer wurde eine Wachbesetzung zur Gebietsabsicherung für die Stadt Bayreuth alarmiert, für diese fanden sich die Einsatzkräfte der Abteilung Innere Stadt in der Feuerwache ein.

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