Ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem LKW auf der Bindlacher Allee hat am heutigen Donnerstagnachmittag (05.03.) gegen 15.25 Uhr zu einem Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei geführt.
Trotz der offensichtlichen Wucht des Aufpralls zog sich nach ersten Einschätzungen keiner der drei Patienten schwerere Verletzungen zu. Im Zuge der Vollsperrung kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Bereich Laineck / Industriegebiet Ost.
Der Sattelzug kollidierte mit der Fahrerseite eines in die Bindlacher Allee einfahrenden PKWs woraufhin dieser mehrere Meter weggeschleudert wurde und im Grünstreifen zum Stehen kam. Aufgrund der Deformation konnte die Fahrerin das Fahrzeug nicht aus eigenen Kräften verlassen. Ein weiterer Insasse konnte sich ohne technische Hilfe befreien und wurde von den eintreffenden Rettungskräften umgehend im Rettungswagen medizinisch erstversorgt. Er zog sich glücklicherweise nur leichte Verletzungen zu, der LKW-Fahrer blieb unverletzt. Die Fahrerin wurde bis zum Eintreffen des Notarzts im Fahrzeug betreut. Anschließend wurde in Rücksprache mit den Kräften des BRK eine patientenorientierte Rettung eingeleitet. Diese sollte achsengerecht gestaltet werden, um etwaige Verletzungen im Rücken- und Halsbereich nicht zu intensivieren. In dieser Folge entschieden sich die Feuerwehrkräfte zunächst das Dach des PKWs vollständig abzunehmen, hierzu kam hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz. Im Anschluss wurde die Patientin mittels Rettungsboa und Spineboard schonend aus dem PKW gerettet und auf die Trage des Rettungsdiensts umgelagert. Nach erster Einschätzung des Notarzts trug sie leichte bis mittelschwere Verletzungen davon. Ebenso wie ihr Mitfahrer wurde sie vom BRK ins Krankenhaus transportiert. Im Anschluss an die Befreiungsaktion wurde die Straße gereinigt und der bereits initial aufgebaute Brandschutz bis zum Abtransport des PKW aufrechterhalten.
Nach etwa einer Stunde konnten die ersten Kräfte einrücken. Vor Ort waren 31 Einsatzkräfte der Abteilung Ständige Wache der Feuerwehr Bayreuth sowie die Feuerwehr Laineck. Die Sperrung der Straße musste bis zur Bergung des Unfallfahrzeugs bestehen bleiben, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen zusätzlich zu den Umleitungen in Folge der Bauarbeiten an der Hochbrücke führte.