Ein piepender Rauchwarnmelder und merklicher Brandgeruch im Treppenhaus haben einen Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Frankenstraße am späten Sonntagvormittag (22.02.) alarmiert. Umgehend setzte dieser den Notruf ab und setzte damit die lebensrettende Rettungskette für seinen Nachbarn in Gang.
An der betroffenen Wohnungstür im 5. Obergeschoss angekommen, konnten die ersteintreffenden Feuerwehrkräfte die Meldung bestätigen. Da auch auf lautes Klopfen niemand die Tür öffnete, wurde diese mit Sperrwerkzeug geöffnet Daraufhin drang dichter Qualm aus der Wohnung, sodass ein Vorrücken nur unter Atemschutz möglich war. Bei der Durchsuchung des verrauchten Bereichs stieß der Atemschutztrupp schnell auf eine bewusstlose Person, die sofort ins rauchfreie Treppenhaus verbracht und dort dem Rettungsdienst übergeben wurde. Nach intensiver medizinischer Betreuung, u.a. durch einen Notarzt, kam der Patient wieder zu Bewusstsein. Er wurde mit den vereinten Kräften von BRK und Feuerwehr auf einem Tragetuch über das Treppenhaus ins Freie gebracht. Mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation wurde er von einer Rettungswagenbesatzung ins Krankenhaus transportiert. Bei der Brandursache handelte es sich um einen Schmorbrand im Bereich der Küche, welcher schnell gelöscht und damit weitere Gefahr behoben werden konnte. Mittels Überdrucklüfter wurde die Wohnung abschließend vom Brandrauch befreit.
Nach etwa 45 Minuten war die Arbeit für die Feuerwehr beendet, vor Ort waren 34 Feuerwehrkräfte der Abteilungen Ständige Wache, Löschzug Ost und Aichig. Um auf parallele Einsätze schnell reagieren zu können, wurden vorsorglich die Abteilungen Altstadt und Innere Stadt zur Gebietsabsicherung für das Stadtgebiet alarmiert. Von Seiten des Rettungsdiensts waren zwei Rettungswagen (BRK, Malteser), ein Notarzt (BRK) und ein Einsatzleiter (SKS-Ambulanz) angerückt. Auch zwei Streifenwagen der Polizei waren vor Ort.